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Mitarbeiter entdecken Kolping

Mitarbeiter entdecken Kolping

Kolping in Köln

Nach der Ankunft und dem Frühstück im Stadthotel am Römerturm begrüßte Bundespräses Josef Holtkotte und Bundessekretär Ulrich Vollmer die Delegation aus dem Bistum Augsburg. Vollmer stellte die Aufgaben des Bundessekretariates in den neuen Räumen im Kolpinghaus International vor. Stefan Sorek führte anschließend durch die Räume. Ebenfalls seit zwei Wochen sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes der Kolpinghäuser in ihren neuen Räumen an der Breiten Straße. Bei einer Stippvisite lernten die rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Personen kennen, mit denen sie sonst nur über Telefon oder E-Mail in Kontakt sind. Bei einer Stadtführung auf den Spuren von Adolph Kolping in Köln zeigte Michael Pies Orte und Plätze in Köln, die mit dem Verbandsgründer in Verbindung stehen.

Kerzen am Grab

In seiner Predigt bei der Messfeier in der Minoritenkirche wünschte sich Diözesanpräses Alois Zeller, dass Kolpings Geist immer wieder neu aus dem Grab erstehen solle. Das Fundament des Glaubens, die tatkräftiger Liebe und die Gemeinschaft, die trägt, seien die Wegweiser, aus dem Geist Kolpings heraus heute die Gesellschaft zu gestalten. Bei den Fürbitte lud Präses Zeller die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, mit einer Kerze ihre Gebete und Anliegen auf das Grab Kolpings zu stellen.

Klausurtag in Köln

Am Dienstag haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgäuhauses bei einem Klausurtag mit ihren Leitlinien und deren Umsetzung beschäftigen. Das Team des Diözesanbüros begegnete am Morgen Generalpräses Ottmar Dillenburg. Er gab einen Einblick in die Arbeit des Internationalen Kolpingwerkes und führte durch die neuen Büroräume der Zentrale des über 60 Länder umfassenden Verbandes. Nach einer Besichtigung der Hotels für den Kolpingtag macht sich die Gruppe am Nachmittag auf den Weg nach Wuppertal. Kolping-Bezirksvorsitzender Günter Mies begleitete die Gäste aus Augsburg an die Gräber der Schwester Adolph Kolpings, Johann Gregor Breuers und Hubert Friderici. Der weitere Weg führte vorbei am St.-Josefs-Krankenhaus nach St. Laurentius.

Kolping ein menschliches Gesicht geben

Bevor es am Mittwoch, 3. Dezember wieder auf den Heimweg ging, besuchte die Busgruppe noch Kerpen. Erste Station war das sogenannte Geburtshaus mit der Ausstellung zum Leben und Wirken Adolph Kolpings. Bei einer kurzen Andacht in der Pfarrkirche St. Martin erklärte Diözesanpräses Zeller das Mosaik in der Seitenkapelle. Von diesem Bild mit der Darstellung Adolph Kolpings ohne Gesichtszüge spannte er den Bogen zum Musical Kolpings Traum. Beim Schlusslied fordert Kolping im Musical die Zuhörer auf: „Gebt der Welt ein menschliches Gesicht“. Zeller sah das als ein Bild für die Arbeit der Mitarbeiterinnen in der Kolping-Einrichtung in Wertach aber auch für die Arbeit des Diözesanverbandes. (Bilder zu Kerpen in der Bildergalerie der Musicalfahrt vom vergangenen Jahr)

Für die Exkursion bringen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis auf einen kleinen Teil ihre Freizeit ein. Begleitet werden sie von Sonja Tomaschek, Diözesanvorsitzende, von Herbert Barthelmes, Vorsitzender Kolping-Familienferienwerk, und von Kolping-Diözesanpräses Alois Zeller.