Menü
Klänge des Advents
ein musikalisches Wochenende mit Oma und Opa

Klänge des Advents

Pünktlich zum ersten Schneefall ging es für Schnuffi von 26. bis 28. November 2021 wieder nach Wertach ins Allgäu. Diesmal war alles in adventlicher Stimmung. Gemeinsam mit Oma, Opa und deren Enkelkindern wurde den „Klängen des Advents“ gelauscht. Alle waren sehr froh, dass das Wochenende stattfinden konnte und allen ein schöne, vorweihnachtliche Zeit bevorstand.

Am ersten Abend tauchten Kinder, Erwachsene und die Leitenden in die Welt der Klänge ein. Es gab so viele schöne Instrumente, die nicht nur Melodien oder Trommelgeräusche von sich gaben, sondern auch Stimmungen und Charaktere widerspiegelten. So wurde in Erfahrung gebracht, dass jede Familie ganz unterschiedlich ist. Die einen leise und zart, wie ein Klangholz. Die anderen laut und wild, wie eine Trommel. Wieder andere waren richtige Rasselbanden und schwangen die Rasseln in die Lüfte. Gemeinsam trommelten, rasselten und sangen alle das Wochenendlied „Eine kleine Kerze“. Die Adventszeit war eingeläutet.

Um immer ein Licht dabei zu haben, wurden Adventskränze „to go“ gebastelt. Der Fantasie konnte freien Lauf gelassen werden. So entstanden bunte, große und kleine Adventskränze, die liebevoll und mit Freude verziert wurden.

Im Musikworkshop konnten die Familien ihre musikalischen Talente entdecken und vertiefen. Musik kann man nicht nur mit Instrumenten oder mit der Stimme machen. Mit Bewegungen im Takt wurde das Lied des Nussknackers kurzerhand neu komponiert. Ein Oma-Opa-Enkelwochenende Arrangement! Mit Boom Rackers und kleinen Xylofonen probte die „Band“ das Lied „Wir sagen euch an“ für den Gottesdienst am Abend.  Das hat allen richtigen Spaß gemacht und den einen oder die andere noch näher an die Musik gebracht.

Beim voradventlichen Gottesdient, der gemeinsam mit Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer gefeiert wurde, lernten alle auch noch etwas Neues über die Bedeutung des Lichtes. Ein Licht kann ein tröstendes Wort oder die gemeinsame Zeit mit seinen Liebsten sein. Mit Lichtern und Fürbitten wurde den Familien sowie den fleißigen Helfern in der Pandemie gedacht.

Kinder und Großeltern erfuhren auch etwas über andere Weihnachtsbräuche in der Welt. In Italien werden die Kinder beispielsweise von einer Hexe besucht, die Geschenke vorbeibringt. Unser Nachbarland Polen tischt zwölf Gerichte beim Weihnachtsessen auf. Wie zu erfahren war, geht diese Zahl auf die zwölf Apostel zurück. Spannend war auch, dass in Australien und Amerika die Häuser mit so vielen Lichterketten geschmückt werden, dass man gar keine Straßenbeleuchtung mehr bräuchte. Im nordischen Schweden stellt man den Weihnachtswichteln Brei vor die Türe, damit sie der Familie keine Streiche im nächsten Jahr spielen. Überall wird Weihnachten etwas anders gefeiert. Eines haben aber alle gemeinsam: Es ist die Zeit, die man mit seiner Familie verbringt.

Am ersten Adventssonntag machten sich Oma, Opa und deren Enkelkinder in vorweihnachtlicher Stimmung wieder auf den Heimweg zu ihren Familien.

Schnuffi kann es kaum erwarten, wenn sich alle beim nächsten Oma-Opa-Enkelwochenende im Mai 2022 wieder sehen.