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Von der Dachterrasse direkt auf den Spielplatz
Krönender Abschluss eines großen Bauprojekts

Von der Dachterrasse direkt auf den Spielplatz

Von der Dachterrasse mit einem Rutsch direkt auf dem Spielplatz landen – das können Kinder ab sofort im Kolping-Allgäuhaus in Wertach. Dank großzügiger Spenden im Gesamtwert von 16.000 Euro konnte eine Röhrenrutsche realisiert werden, die als krönender Abschluss eines großen Bauprojekts gesehen werden kann.

Entstanden ist die Idee für die besondere Abkürzung zum Waldspielplatz vor genau einem Jahr bei der Einweihung des neuen Musikraums. „Wir saßen auf der Dachterrasse über dem Musiksaal und haben gescherzt, dass jetzt nur noch eine Möglichkeit fehlt, noch schneller zum Spielplatz zu kommen“, erinnert sich Kolping-Architekt Björn Salanga. Der originelle Gedanke fiel auf fruchtbaren Boden und so wurden mithilfe von Gebhard Kaiser, der unter anderem Vorsitzender im Kolping-Bildungswerk ist, verschiedene Stiftungen um Unterstützung gebeten. Denn für eine Röhrenrutsche habe das Geld aus den Fördertöpfen für den neuen Musiksaal leider nicht mehr gereicht, erklärt Herbert Barthelmes, Vorsitzender des Kolping-Familienferienwerks. Barthelmes betonte bei der offiziellen Inbetriebnahme der Rutsche, dass das Ziel des Kolpinghauses sei, insbesondere jungen Familien mit einem geringen Einkommen einen adäquaten Urlaub anbieten zu können. Dazu gehöre es, stets in die Attraktivität der Ferienstätte zu investieren.

Attraktiv finden die Kinder, die gerade Urlaub im Allgäuhaus machen, die Rutsche ohne Zweifel. Sie nahmen das neue Spielgerät gleich begeistert in Beschlag. Und sogar einige der Ehrengäste wagten sich in die Röhre. Wertachs Bürgermeisterin Gertrud Knoll beließ es zwar beim Zuschauen, fand aber lobende Worte: „Vielen Dank an alle, die sich hier engagieren. Wir als Marktgemeinde sind froh, dass wir das Kolpinghaus haben.“ Hausleiter Gerwin Reichart wies auf einen besonderen Clou hin, der die geschlossene Rutsche auch für jüngere Kinder anziehend macht: „Wir haben extra drei kleine Fenster eingebaut, damit es drin nicht so dunkel ist und sich auch die Kleineren trauen können.“

Mit der Röhrenrutsche vom Dach des Musiksaals ist die Baumaßnahme für das Musikprojekt im Allgäuhaus abgeschlossen. Von den 30.000 Euro Gesamtkosten für das Spielgerät konnte etwas mehr als die Hälfte über Spenden finanziert werden, den Rest trägt das Allgäuhaus.
Folgende Stiftungen beteiligten sich an dem Projekt:
Fritz- und Brunhilde-Englisch-Stiftung 5.000 Euro
M. Hildebrand-Stiftung 3.000 Euro
Ilona Reining-Stiftung 3.000 Euro
Sparkasse Allgäu 3.000 Euro
Kaiser Sigwart Stiftung 2.000 Euro

Vergelt's Gott für die Unterstützung!